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Säuglingsmilch, die für die Ernährung im gesamten ersten Lebensjahr geeignet ist, wird durch die Vorsilbe "Pre" und durch die Zahl "1" gekennzeichnet. Eltern können sie anstelle von Muttermilch als alleinige Nahrung geben und auch nach Einführung der Beikost weiter füttern, informiert das Netzwerk.
"Pre"-Produkte enthalten dabei wie Muttermilch nur Laktose als Kohlenhydrat. Anfangsmilch, die mit einer "1" gekennzeichnet ist, beinhalte dagegen zusätzlich weitere Kohlenhydrate, meistens Stärke - das macht sie oft dickflüssiger.
Daneben gibt es sogenannte Folgenahrung, die meist mit den Ziffern "2" oder "3" gekennzeichnet ist. Sie eignet sich den Infos zufolge erst ab sechs Monaten, wenn das Baby schon Beikost bekommt. Folgenahrung enthält in der Regel mehr Eisen als Anfangsmilch.
Ein Wechsel von Säuglingsanfangs- auf Folgenahrung ist den Experten zufolge aber nicht zwingend notwendig. Der im zweiten Lebenshalbjahr steigende Eisenbedarf lässt sich in der Regel auch durch die Einführung der Beikost decken.
Nicht zuletzt gibt es auch eine Vielzahl an Produkten, die auf spezielle Bedürfnisse abgestimmt ist. Eltern sollten darauf aber laut "Netzwerk Gesund ins Leben" nur nach ärztlicher Abstimmung zurückgreifen. Sie können zum Beispiel sinnvoll sein, wenn ein Baby diagnostizierte Allergien oder eine Spuckneigung hat.
Manche Produkte tragen auch ein "HA" im Produktnamen, kurz für "Hydrolisierte Anfangsnahrung". Eine allergievorbeugende Wirkung sei aber bislang nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Für Eltern heißt das: Wer sein Kind nicht mit Muttermilch ernähren kann, kann es mit jeder Säuglingsanfangsnahrung füttern - egal, ob Pre-, 1- oder HA-Nahrung.
BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose
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