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Lorbeer: So holen sie noch mehr Aroma aus den Blättern

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Lorbeerblätter passen besonders gut zu Schmorgerichten
©APA, dpa-tmn, Zacharie Scheurer
Lorbeerblätter geben ihre Würze an Gerichte nur langsam ab. Daher passen sie besonders gut zu Schmorgerichten, die lange köcheln oder ziehen. Ein einfacher Trick kann helfen, damit getrockneter Lorbeer sein volles Aroma entfaltet: die Blätter kurz in einer trockenen Pfanne anrösten.

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Die blumige Würze mit herben, leicht kampferartigen Nuancen passt hervorragend zu Hülsenfrüchten oder Pilzen. Mit den Blättern kann man aber auch Kartoffelsuppen, Kohlgerichte, Gemüseeintöpfe, Wild-Gulasch oder Braten würzen. Und wer sie ins Kochwasser wirft, kann Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Knödel eine besondere Note verleihen.

Wichtig ist aber: Die Lorbeerblätter beim Kochen sparsam einsetzen, damit ihr Geschmack nicht zu sehr dominiert. Zwei bis drei Blätter reichen, wenn man ein Gericht für vier bis sechs Personen zubereitet. Wer ganze Blätter verwendet, kann diese vor dem Servieren einfach entfernen.

Gute Qualität erkennt man daran, dass die Blätter stiellos und unversehrt sind und einen grünen bis olivfarbenen Farbton haben. Braune Farbtöne deuten auf eine nicht so gute Qualität hin. Dunkel, luftdicht und trocken gelagert, bleibt das Aroma getrockneter Ware bis zu zwei Jahre lang erhalten. Frischer Lorbeer schmeckt übrigens etwas bitterer und erfrischend nach Eukalyptus. Und weil frische Blätter stärker als getrocknete Blätter würzen, kommen sie erst kurz vor Ende der Garzeit in ein Gericht.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Zacharie Scheurer/Zacharie Scheurer

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