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Brustkrebs: Was Frauen zur Früherkennung wissen sollten

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Neben der Früherkennungsuntersuchungen hilft regelmäßiges Abtasten
©APA, Christin Klose, dpa-tmn
Ein Knoten in der Brust? Schnell dreht sich das Sorgenkarussell: Wächst da ein bösartiger Tumor? Zwar steckt längst nicht hinter jeder Veränderung Krebs. Dennoch machen Frauen bei Auffälligkeiten lieber zeitnah einen Termin bei Gynäkologe oder Gynäkologin aus.

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Denn wie bei jeder anderen Krebsart gilt auch hier: Je früher man einem bösartigen Tumor in der Brust auf die Spur gekommen ist, desto besser stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Welche Früherkennungsangebote es gibt - und wie Frauen selbst aktiv werden können.

Das österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm "früh erkennen" bietet Frauen ab 40 alle zwei Jahre eine kostenlose Mammografie an. Bei dieser Untersuchung werden Röntgenbilder der Brust angefertigt. Dafür werden die Brüste jeweils einzeln kurz zwischen zwei Platten zusammengedrückt. Geschulte Ärztinnen und Ärzte werten die Bilder im Anschluss aus.

Studien zeigen, dass Mammografie-Screening Brustkrebs im Frühstadium entdecken kann, was höhere Heilungschancen bedeutet. Bei konkreten Beschwerden erhalten auch jüngere Frauen von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt eine Zuweisung zur diagnostischen Mammografie.

Ergänzend zu den Früherkennungsuntersuchungen hilft regelmäßiges Selbst-Abtasten, um Veränderungen früh zu entdecken. Expertinnen und Experten verraten, wie man vorgeht:

Die Selbstuntersuchung nehmen Frauen sich am besten einmal im Monat vor. Ein Zeitfenster eignet sich dafür besonders gut, zumindest für Frauen mit Regelblutung: Sie nehmen sich die Tastuntersuchung am besten zwischen dem 3. und 7. Tag nach Einsetzen der Periode vor. Dann ist das Drüsengewebe in der Brust am weichsten, Verhärtungen fallen besser auf. Frauen ohne Regelblutung, etwa nach der Menopause, nehmen sich am besten einen festen Tag im Monat vor. Tipp: eine Erinnerung im Handy einstellen.

Das Alter an sich, eine frühe erste Menstruation, eine späte Menopause, Übergewicht oder häufiger Alkoholkonsum: All das erhöht das Risiko, eines Tages Brustkrebs zu bekommen. Auch die Genetik kann eine Rolle spielen: Etwa fünf bis zehn Prozent der Brustkrebserkrankungen gehen auf Mutationen in bestimmten Genen - BRCA 1 oder BRCA 2 - zurück.

"Gibt es in der eigenen Familie viele Brustkrebserkrankungen oder einen Fall mit auffällig jungem Erkrankungsalter, kann das ein Hinweis darauf sein, dass man selbst eine Mutation in einem Risikogen für Brustkrebs in sich trägt", sagt Expertin Prof. Rita Schmutzler. Dann ist es sinnvoll, sich beraten - und gegebenenfalls auf so eine Mutation hin testen - zu lassen.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose

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