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Das Problem daran: Viszerales Fett erhöht die Wahrscheinlichkeit für verschiedene Erkrankungen, wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und einige Krebsarten. Wie kann man herausfinden, ob das eigene Bäuchlein möglicherweise Gesundheitsrisiken birgt? Dafür braucht man nur ein Maßband - und einen Taschenrechner.
Überschreitet der Taillenumfang einen gewissen Wert, spricht das für ein Zuviel an Bauchfett. Laut Gesundheitsexpertinnen und -experten misst man ihn wie folgt:
Bei Frauen gilt ein Umfang ab 88 Zentimetern als kritisch, so die Deutsche Herzstiftung. Als gesund gilt ein Umfang von unter 80 Zentimetern. Bei Männern ist das Erkrankungsrisiko ab einem Umfang ab 102 Zentimetern stark erhöht. Sie sollten einen Umfang von unter 94 Zentimetern anstreben.
Wer vor etwas Rechnerei nicht zurückschreckt, kann das Bauchfett-Risiko noch durch zwei weitere Werte checken:
Übrigens: Auch wenn man laut dem Body-Maß-Index (BMI) als normalgewichtig gilt, können die Werte zeigen, dass man ein erhöhtes Erkrankungsrisiko aufgrund von Bauchfett-Ansammlungen hat.
Der Bauchumfang ist im roten Bereich? Am besten sucht man dann das Gespräch mit Hausarzt oder Hausärztin. Dort können die gemessenen und errechneten Werte im Zusammenhang mit Alter und anderen Erkrankungen bzw. Erkrankungsrisiken betrachtet werden. Und dann? Auch, wenn man an einzelnen Körperstellen nicht gezielt Fett abnehmen kann, ist bei einem erhöhten Bauchumfang meist der Rat, Körpergewicht zu reduzieren.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Pia Bayer/Pia Bayer
