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In Deutschland sind bereits rund zwölf Prozent typisiert - Österreich hat also noch deutlich Luft nach oben, auch wenn der Trend stimmt, wurde in der Aussendung zum internationalen Stammzellspendertag am 19. September betont. "Für viele Leukämiepatientinnen und -patienten ist die Transplantation gesunder Stammzellen von Spenderinnen oder Spendern die einzige Überlebenschance", erläuterte Susanne Marosch, Obfrau von "Geben für Leben". Damit eine Spende funktioniert, müssen bestimmte genetische Merkmale zwischen Spender und Empfänger übereinstimmen - die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei nur 1:500.000.
Ein Typisierungsset lässt sich kostenlos für zu Hause anfordern. Daheim wird selbst ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen durchgeführt und das Set im bereits frankierten Rückumschlag zurückgesendet. Ein Labor wertet die genetischen Merkmale aus und speichert sie pseudonymisiert im weltweiten Stammzellregister. Wer im seltenen Fall tatsächlich als Spender infrage kommt, muss laut "Geben für Leben" keine Angst vor der Spende selbst haben. In rund 90 Prozent der Fälle erfolgt sie über die Blutbahn, ähnlich einer Plasmaspende, und ist für die Spendenden mit geringem Aufwand verbunden.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Henning Kaiser/Henning Kaiser
