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Vorarlbergs Tourismus mit Winterbilanz zufrieden

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Wintersaison: Erstmals wieder über 5 Mio. Nächtigungen in Vorarlberg
©APA, Themenbild, Barbara Gindl
Vorarlbergs Touristiker sind mit der Wintersaison 2025/26 zufrieden. Von November bis April kamen rund 1,3 Mio. Gäste, die über fünf Mio. Nächtigungen buchten. Das bedeutet zur Vorjahressaison bei den Ankünften ein leichtes Minus von 0,4 Prozent, die Nächtigungen legten um 0,6 Prozent zu. Der zuständige Landesrat Marco Tittler (ÖVP) sprach am Donnerstag von einem "starken Ergebnis", der Fokus bleibe auf Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der Standort-Weiterentwicklung.

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Die meisten Vorarlberg-Urlauber stammten mit 2,82 Millionen Nächtigungen nach wie vor aus Deutschland, ein Plus von einem Prozent. Gäste aus den Niederlanden und der Schweiz buchten im Winter 2025/26 rund 529.000 bzw. 507.000 Übernachtungen, in beiden Fällen ein Rückgang um 2,1 bzw. 4,2 Prozent. Beliebter wurde Vorarlberg dagegen bei österreichischen Urlaubern, 460.000 Nächtigungen bedeuteten einen Zuwachs von gut drei Prozent.

Tourismusdirektor Christian Schützinger bezeichnete das Saisonergebnis als "durchaus respektabel". Man habe erstmals seit der Pandemie bei den Nächtigungen die Fünf-Millionen-Marke wieder übertroffen. Der Ferientourismus laufe gut, eher gebremst aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage sei dagegen der Geschäftstourismus. Warum weniger Gäste aus den wichtigen Herkunftsländern Schweiz und den Niederlanden kamen, werde man genau analysieren. Landesrat Tittler betonte, es gelte weiterhin, die Ertragslage der Betriebe durch Verbesserung der Rahmenbedingungen zu verbessern.

Während bei gewerblichen Beherbergungsbetrieben ein Plus bei den Nächtigungen von 2,8 Prozent erzielt wurde, gingen jene in Privatquartieren um 2,8 Prozent zurück, bei anderen Unterkünften wie Campingplätzen lag der Rückgang bei 3,2 Prozent. Durchschnittlich blieben Gäste 3,83 Tage und damit kürzer als im Schnitt der vergangenen zehn Jahre (3,9 Tage). Ein Nächtigungsplus verzeichneten die Tourismusregionen Alpenregion Bludenz, Arlberg, Bregenzerwald und Montafon, weniger als im Vorjahr meldeten Bodensee-Vorarlberg und das Kleinwalsertal.

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