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Ohne Kostensenkung werde die AUA "anders agieren müssen, also eher über Schrumpfung als über Wachstum und über die Einstellung von Strecken reden". Davon wären die Bundesländerverbindungen und andere sehr kurze Strecken besonders stark betroffen. Die AUA-Mutter Lufthansa könne sehr rasch Flieger abziehen, da die Österreich-Tochter derzeit nur "Standardflugzeuge" bekomme, die jederzeit an einen anderen Standort verlagert werden könnten. Für den Fall dass die Standortverbindungen verbessert werden, habe die AUA "ein gutes Angebot gemacht, wo Wachstumschancen liegen können, konkret mit einem 13. und 14. Langstreckenflugzeug mit 700 hochwertigen Arbeitsplätzen dahinter", lockt Mann die Politik. Sie habe den Eindruck, "dass das im Moment alle wollen".
Auch Ryanair-Chef Michael O'Leary verspricht bei Kostensenkungen die Stationierung weiterer Flugzeuge in Wien und hat bereits Flieger abgezogen, weil ihm die Kosten zu hoch sind. Während aber der Chef der irischen Airline öffentlich die Politik beschimpft, will Mann "alle Beteiligten zusammenzubringen".
Die AUA hat vor kurzem angekündigt, ein Billigticket ohne Koffermitnahme anzubieten. Das sei vor allem dafür gedacht, in Vergleichsportalen mit einem günstigen Angebot weit oben gereiht zu werden, sagte Mann. 75 Prozent der Tickets würden außerhalb Österreichs verkauft und da oft über Preisvergleichsportale. "Wenn wir dort nicht mit einem Einstiegstarif auf den ersten drei bis fünf Plätzen präsent sind, sind wir raus". Die Kunden würden erst im zweiten Schritt überlegen, ob sie ein Handgepäck brauchen, einen Sitz reservieren wollen oder ein Essen. "Ich habe nicht die Illusion, dass sehr viele Menschen komplett ohne Gepäck fliegen. Aber wir brauchen auf den Onlineportalen Einstiegspreise, die Äpfel mit Äpfeln vergleichen", begründet sie den Schritt.
SCHWECHAT - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER






