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Wenn der Trend anhalte, liege die Zahl der US-Reisen aus der Schweiz 2026 auf dem Niveau von 2007, sagte die Geschäftsführerin des Schweizer Reise-Verbands (SRV), Andrea Beffa, der Nachrichtenagentur AWP.
Das wäre ein Rückgang um 25 Prozent seit Anfang 2025, dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump. In Deutschland lag der Rückgang 2025 verglichen mit dem Jahr zuvor bei 11,3 Prozent.
Die politische Lage sei einer von mehreren Gründen für die Reisezurückhaltung, sagt der Leiter Kommunikation beim DRV, Torsten Schäfer. Bei einer repräsentativen Umfrage für den DRV nannte im Februar etwa die Hälfte der rund 2.000 Befragten die politische und gesellschaftliche Situation in den USA.
Dazu kamen die Preise und die Einreisebestimmungen mit dem organisatorischen Aufwand für die elektronische Reisegenehmigung für die visumfreie Einreise (ESTA).
Zudem führten Großveranstaltungen wie die Fußballweltmeisterschaft, die unter anderem in den USA stattfand, in der Regel zu einem Rückgang touristischer Reisen, sagt Schäfer. Touristen fürchteten höhere Preise als zu anderen Zeiten.
Und trotz aller Entwicklungen: "Die USA waren 2025 das insgesamt beliebteste Fernreiseziel der Deutschen - trotz der Rückgänge gegenüber 2024", sagt Schäfer. "Und sie werden es aller Voraussicht nach auf der Grundlage der derzeitigen Buchungszahlen auch in diesem Jahr sein."
