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Ryanair rechnet wegen Iran-Krieg mit deutlich höheren Kosten

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Der Billigflieger wagt wegen des Iran-Kriegs keine Gewinnprognose
©DAVID GANNON, Afp, APA
Europas größter Billigflieger Ryanair rechnet wegen des Iran-Kriegs mit deutlich steigenden Kosten im laufenden Geschäftsjahr. Kerosin, Personal und Flugzeugwartung dürften teurer zu Buche schlagen, teilte die irische Fluggesellschaft am Montag mit. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März flog Ryanair zwar einen überraschend hohen Milliardengewinn ein. Eine Prognose für das neue Geschäftsjahr wollte Konzernchef Michael O'Leary jedoch nicht nennen.

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Es sei noch viel zu früh, um eine aussagekräftige Gewinnprognose abzugeben, erklärte O'Leary. Wie das Geschäftsjahr ausgehe, hänge stark von externen Entwicklungen ab, darunter die Eskalation der Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine, Risiken für die Kerosinversorgung und lang anhaltende hohe Treibstoffpreise für den nicht abgesicherten Bedarf. Die Gesellschaft sicherte ihre Treibstoffkosten schon zu 80 Prozent. O'Leary hofft, mit den nächsten Quartalszahlen im Juli eine klarere Einschätzung abgeben zu können.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März steigerte Ryanair den Umsatz dank mehr Passagieren und höherer Ticketpreise um elf Prozent auf 15,5 Mrd. Euro. Der Überschuss stieg sogar um gut ein Drittel auf fast 2,2 Mrd. Euro. Wenn man eine verbuchte Strafzahlung in Italien herausrechnet, lag der Gewinn von 2,26 Mrd. immer noch höher als von Analysten im Schnitt erwartet. Ryanair wehrt sich weiterhin gegen die von Italiens Wettbewerbsbehörde verhängte Geldstrafe und hat nur ein Drittel der geforderten Summe als Sondereffekt verbucht.

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