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Padel-Boom: „Smash“ baut Netzwerk mit 200 Courts auf

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Dominic Thiem auf dem „Smash“-Court in Bruck an der Leitha.

©Smash, MS Creates

Die Padel-Marke „Smash“ wächst in Österreich weiter: 25 Courts sind bereits in Betrieb oder Bau, rund 200 in der Pipeline. Neue Standorte, Community-Formate und prominente Investoren treiben die Expansion voran.

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Die im Frühjahr gestartete Padel-Marke „Smash“ baut ihr Standortnetz in Österreich weiter aus. Nach Bruck an der Leitha, Mitterndorf, Pörtschach, Pottendorf und Trumau befinden sich mittlerweile 25 Courts in Betrieb oder Bau. Weitere 40 Courts sind in Entwicklung, die gesamte Pipeline umfasst rund 200 Courts.

Das Konzept beschränkt sich dabei nicht auf die Errichtung einzelner Padelplätze. „Smash“ will an seinen Standorten ein einheitliches Markenerlebnis schaffen. Hochwertiger Kunstrasen, charakteristische Beschilderung, Sitzbereiche und ein durchgängiges Branding gehören ebenso dazu wie die Courts.

Die nächsten Eröffnungen sind für Oktober in Schwadorf, Breitenfurt und Hainburg geplant. Im Dezember soll Brunn am Gebirge folgen. Dort werden erstmals auch Indoor-Courts angeboten.

Spieler als Communities

Parallel zum Ausbau der Standorte entwickelt „Smash“ unterschiedliche Angebote rund um den Sport. Die ersten Workshopserien waren innerhalb weniger Tage ausgebucht. Neben Beginner-Trainings gibt es Formate wie „HIIT X Padel“ und „Pilates X Padel“ sowie Community-Openings.

Auch regionale WhatsApp-Gruppen sollen die Spieler miteinander vernetzen. Rund 300 Mitglieder verabreden sich dort inzwischen zu Matches, suchen Mitspieler und tauschen sich über Veranstaltungen aus. Mit einem Ambassador-Programm sollen zudem lokale Ansprechpartner die Communities an den jeweiligen Standorten betreuen.

Auch Merchandising ist Teil der Markenstrategie. Die Nachfrage nach den ersten Produkten war laut „Smash“ zeitweise größer als die verfügbare Produktion. Für Herbst und Winter sind weitere Merch-Drops geplant, zudem soll ein eigener Online-Merch-Shop entstehen.

Expansion nach Deutschland und Ungarn

Nach dem Ausbau in Österreich richtet „Smash“ den Blick auf weitere Märkte. Deutschland und Ungarn zählen zu den nächsten Expansionszielen. Darüber hinaus sind große Multi-Sport-Hallen in Ballungszentren geplant, in denen Padel mit weiteren Sport- und Community-Angeboten kombiniert werden soll.

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Die „Smash“-Courts in Pörtschach.

 © mscreates

Namhafte Investoren

Auch das Investorenteam wird erweitert. Neu dabei sind die ehemaligen Fußball-Nationalspieler Marc Janko und Balázs Dzsudzsák.

Janko erklärt seinen Einstieg: „Es war ein No-Brainer mich bei ‚Smash‘ zu beteiligen und zu engagieren, denn jeder der mich kennt, weiß wie sehr ich den Padelsport liebe. Bei ‚Smash‘ hat mich vor allen Dingen überzeugt, dass man nicht nur über Wachstum spricht, sondern auch viel Wert auf eine starke Community und das ‚Drumherum‘ legt. Padel hat weiterhin enormes Potenzial und ich finde es extrem spannend bei einem Projekt dabei zu sein, das den Markt aktiv mitgestalten will.“

Dzsudzsák sagt: „Was mir an Padel gefällt, ist diese Mischung aus Wettbewerb, Spaß und Gemeinschaft. Man kommt sehr schnell rein, spielt zusammen, redet miteinander, das hat eine besondere Energie. Bei ‚Smash‘ spürt man genau diesen Spirit. Und natürlich finde ich es spannend, dass Ungarn bei der weiteren Expansion eine wichtige Rolle spielen soll.“

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Balázs Dzsudzsák gehört zu den Investoren.

 © Privat

Zum Investorenkreis rund um Tennisstar Dominic Thiem gehören außerdem unter anderem Unternehmer und Winzer Leo Hillinger, die ehemaligen Rapid-Profis Guido Burgstaller, Marco Grüll und Maximilian Hofmann, die PlanRadar-Gründer Sander Van de Rijdt und Ibrahim Imam, das deutsche Family Office KT-Ventures, Johannes Meran, der ehemalige CEO der Liechtenstein Group, Paul Fattinger, ehemaliger CEO von woom, sowie Meinhard Platzer, Vorstand der Bank Gutmann.

Die Investoren sollen sich dabei nicht ausschließlich finanziell beteiligen. Mehrere bringen sich als strategische Sparringspartner ein, stellen Netzwerke zur Verfügung oder treten als Botschafter der Marke auf.

Website-Relaunch und Turnierserie

Auch die digitale Infrastruktur soll ausgebaut werden. Für Herbst ist ein umfassender Website-Relaunch vorgesehen. Im ersten Halbjahr 2027 soll zudem eine eigene große Turnierserie starten.

Damit konkretisiert „Smash“ die beim Start formulierten Expansionspläne: Aus angekündigten Standorten werden Courts, aus Spielern Communities und aus der jungen Padel-Marke soll Schritt für Schritt ein überregionales Netzwerk entstehen.

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