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Luxuskreuzfahrt: An Bord, bitte – und zwar stilvoll

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An Bord der luxuriösen Le Boréal geht es zu den Hotspots italienischen Designhandwerks.

©Ponant / Julien Fabro;

Für Mode-, Kunsthandwerk- und Schmuckfans bietet Ponant Explorations ein Erlebnis der besonderen Art: eine luxuriöse Schiffsreise zu den Design-Hotspots Italiens. Von Bottega Veneta über Gucci bis Pomellato, von Venedig über Florenz bis Capri – hier steht italienisches Handwerk im Mittelpunkt.

Kreuzfahrten sind ja nicht jedermanns Sache. Doch Fans von Mode-, Schmuck- und Kunsthandwerk sollten jetzt ihre Kalender zücken, ungeachtet ihrer möglichen Abneigung gegen große Dampfer: Ponant Explorations bietet ab September eine luxuriöse Schiffsreise an, die Zugang zu den teilweise geheimen Archiven und Manufakturen von Gucci, Ginori 1735, Bottega Veneta, Brioni und Pomellato ermöglicht.

Gemeinsam mit fünf der renommiertesten Luxushäuser hat Reiseanbieter Ponant eine Kreuzfahrt entworfen, die es Gästen ermöglicht, tiefer in die jeweilige Geschichte der Unternehmen einzutauchen.

Mehr als gewöhnliches Sightseeing

An Bord der Le Boréal, einem mit 132 Kabinen und Suiten ausgestatteten Luxus-Dampfer, wandeln die Schiffsreisenden auf den Spuren italienischen Luxusdesigns. Auf dem Plan stehen private Empfänge in den prachtvollen Palazzi von Florenz und Venedig, intime Gespräche mit Handwerksmeistern sowie Workshops.

Ein besonderes Highlight der Reise ist zweifelsohne der Besuch der geheimen Gucci-Archive im geschichtsträchtigen, aus dem 15. Jahrhundert stammenden Palazzo Gucci in Florenz.

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 © Courtesy of Gucci

In der Bottega Veneta Manufaktur werden Interessierten die handwerklichen Fertigkeiten des für die Marke typischen „Intrecciato“-Ledergeflechts näher gebracht. Im Anschluss kann man sich bei einem Cocktail in der Bottega Veneta Residence im Palazzo Soranzo Van Axel noch ein wenig austauschen.

Der Mailänder Juwelier Pomellato, bekannt für seinen modernen, farbenfrohen Luxusschmuck mit großen Edelsteinen, ermöglicht tiefere Einblicke in die Goldschmiedekunst. Der „Gem Master“ höchstpersönlich, Stefano Cortecci, führt die Gäste in die Welt der hohen Schmuckkunst ein.

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Auch einen Abstecher zum Juwelier Pomellato gibt es.

 © Courtesy of Pomellato

Bei Ginori 1735 werden die Gäste bei einer Privatführung durch die historische florentinische Manufaktur geführt.

Livorno, Portoferraio, Sorrent

Neben dem designträchtigen Rahmenprogramm kommen Geschichte, Genuss und Natur nicht zu kurz. Von der ligurischen Küste geht es ab Livorno – dem Tor zur Toskana und jener Region, die für archäologische Stätten, Renaissance-Schätze und ihre malerischen Hügellandschaften bekannt ist – weiter nach Portoferraio. In einer Felsbucht des nördlichen Küstengebiets der Insel Elba gelegen, kann man schon beim Heranfahren an die Küste die imposanten Umrisse der Medici-Festungen erspähen, wo Napoleon I. einige seiner 300 Exiltage verbrachte.

Danach geht es weiter nach Sorrent: Das Städtchen mit knapp 15.000 Einwohnern thront auf den Felsen einer Halbinsel zwischen dem Golf von Neapel und der Amalfiküste. Verschlafene Gassen, prächtige Villen, herrliche Zitrus- und Orangenplantagen und die limoncellogetränkte Lebensfreude zogen bereits im 19. Jahrhundert berühmte Schriftsteller an, darunter Byron, Tolstoi, Dickens und Goethe.

Taormina, Otranto, Ancona

Über Taormina, dem in der sizilianischen Provinz Messina gelegenen hippen Badeort, geht es weiter nach Otranto, Apulien: Der Ort existiert bereits seit der Antike und hat sich zu einem entzückenden Badeort entwickelt, der seinen Charme über die Jahrhunderte bewahrt hat.

Anschließend geht es nach Ancona, die Hauptstadt der Region Marken. Eine historisch geprägte, typisch italienische Stadt, deren tausendjährige Geschichte eng mit ihrem bedeutenden Hafen verbunden ist. Gegründet von den Griechen und später von Julius Cäsar erobert, vereint sie unterschiedlichste kulturelle Einflüsse. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Kathedrale San Ciriaco aus weißem und rosafarbenem Marmor, der Trajansbogen sowie das Geburtshaus des Malers Raffaels aus dem 15. Jahrhundert.

Den krönenden Abschluss bilden zwei Nächte in Venedig, der „Serenissima“, die seit dem 6. Jahrhundert stolz über ihre Lagune herrscht. Neben weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Markusplatz lädt die Stadt dazu ein, auch ihre stilleren Gassen zu entdecken. Bei einem Glas Spritz und den typisch venezianischen Sardinen, „Sarde in Saor“, lässt sich der Abschluss einer Reise zelebrieren, bei der sich Italien in all seinen Facetten eröffnet hat.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 06/2026 erschienen.

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