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Italien ermittelt gegen spanische Billigfluglinie Volotea

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Volotea soll nachträglich Preisaufschläge verrechnet haben
Die italienische Wettbewerbsbehörde hat eine Untersuchung gegen die spanische Billigfluggesellschaft Volotea eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf mögliche unlautere Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit nachträglichen Preisaufschlägen auf bereits bezahlte Ticketpreise. Der Aufschlag sei an die im Zuge des Iran-Krieg gestiegenen Kerosinkosten gekoppelt.

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Nach Angaben der Behörde hatte die Airline eine sogenannte "Fair Travel Promise"-Regelung eingeführt, die Flugpreise nachträglich an steigende Kerosinkosten koppelt. Grundlage seien dabei unter anderem die aktuellen Ölpreise. Passagiere sollen bis zu sieben Tage vor Abflug zusätzliche Gebühren zwischen sechs und 14 Euro pro Strecke und Person zahlen. Wer die Nachzahlung verweigert, verliert demnach das Ticket. Alternativ können Kunden ihre Buchung kostenfrei umbuchen oder gegen einen Gutschein stornieren.

Die italienische Kartellbehörde sieht darin mögliche Verstöße gegen Verbraucherschutzregeln. Die Praxis könne Kunden irreführen, da der ursprünglich angezeigte Preis nicht den tatsächlichen Gesamtkosten entspreche, und zusätzlichen Druck erzeugen, kurz vor Reisebeginn höhere Zahlungen zu akzeptieren. Bereits im April hatte die spanische Verbraucherorganisation Facua ein Verfahren gegen Volotea gefordert. Das Unternehmen äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Die Ermittlungen dauern an.

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