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Dennoch rangierte das Passagieraufkommen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und reihte sich hinter den Spitzenwerten der Jahre 2025, 2024 und 2019 ein, kommentierte Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin der Statistik Austria die Daten. In den ersten Monaten dieses Jahres lag das Fluggastaufkommen noch über den Vorjahreswerten. Doch ab April verzeichneten die Flughäfen durchgehend weniger Passagiere als im Vorjahreszeitraum.
Die größten Rückgänge bei den Passagierzahlen verzeichneten der Flughafen Linz mit minus 13,5 Prozent und Klagenfurt mit minus 13 Prozent. Wien verzeichnete ein Minus um 5,8 Prozent auf 6,3 Millionen Passagiere, Graz um 2,4 Prozent. Zulegen konnten hingegen die Flughäfen Salzburg (plus 8,9 Prozent) und Innsbruck (plus 5,6 Prozent) - wobei Innsbruck damit noch nicht die Zahlen des Vor-Corona-Niveaus erreichte.
In der Hauptreisezeit Juli und August gab es insgesamt 50.511 Starts und Landungen und damit erstmals seit dem Sommer 2020 einen Rückgang der Flugbewegungen in den beiden Sommermonaten.
In Linz und Klagenfurt gab es nicht nur bei den Passagierzahlen, sondern auch bei den Starts und Ladungen die größten Rückgänge: So gingen die Flugbewegungen in Klagenfurt um 23,5 Prozent und in Linz um 16,6 Prozent zurück.
Aber auch beim Frachtaufkommen verzeichneten die heimischen Airports Rückgange. Mit 42.183 Tonnen gab es gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 1,9 Prozent. Das Luftpostaufkommen sank um 19,4 Prozent auf 618 Tonnen.
