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Der Tiroler Gastronom und Spartenobmann sagt, man muss die Thematik differenziert betrachten. Vor allem in Sportsbars aber auch in gewissen Lokaltypen und im städtischen Bereich könne mit mehr Geschäft gerechnet werden. "Klassische Gasthäuser, die bisher keinen Fußball übertragen haben, werden es auch bei der Weltmeisterschaft sehr wahrscheinlich nicht tun", so Rainer. Hier spielten Sportübertragungen eine untergeordnete Rolle.
Für ein Gruppenspiel das Landgasthaus um vier Uhr in der Früh aufsperren wird es also nicht spielen. Das sei auch mit dem Personal schwierig, so der Arbeitgebervertreter. Sollte es - wie es die Austro-Fans hoffen - für Österreich bei der WM weit gehen, dann seien bezüglich Sperrstundenregelungen "kurze Entscheidungswege" nötig.
Grundsätzlich legt der Landeshauptmann die Sperrstunde und die Aufsperrstunde für die einzelnen Betriebsarten der Gastgewerbe durch Verordnung fest. Die zuständige Stelle - das ist dann die Gemeinde - kann auf Antrag jedoch für einzelne Gastgewerbebetriebe eine frühere Aufsperrstunde oder eine spätere Sperrstunde bewilligen.
Grundsätzlich hielt er fest, dass es für einfache Lokale zunehmend schwieriger geworden ist, sich beispielsweise auf das Zeigen von Champions League Spielen zu stürzen, da man hierfür inzwischen mehrere TV-Pakete brauche. Das sei auch eine Kostensache. Bis vor einiger Zeit habe man über einen großen Anbieter alles zeigen können.






