Vertreter der EU-Staaten und des Europaparlaments verhandeln am Dienstag über eine Reform der europäischen Fluggastrechte. Dabei geht es unter anderem darum, ab welcher Verspätungsdauer von Flügen Passagiere künftig eine Entschädigung bekommen.
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Die EU-Staaten haben sich im vergangenen Jahr dafür ausgesprochen, dass Fluggäste künftig erst nach vier Stunden Verspätung entschädigt werden. Das Europaparlament will hingegen, dass es wie bisher ab mindestens drei Stunden Verspätung Geld gibt.
Die Verhandlungsführer sprechen am Dienstagnachmittag laut Parlament zum Beispiel auch über vorausgefüllte Formulare für Erstattungen und über Bestimmungen für das Handgepäck. Sollten sich Parlament und EU-Länder nicht bald einigen, würde die seit Jahren angedachte Reform der aktuellen und seit 2004 geltenden Regeln scheitern.




