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Deutschland-Tourismus steuert auf neuen Rekord zu

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Bis Ende Mai urlaubten heuer 146 Millionen Deutsche im eigenen Land
©APA/APA/dpa/Mohssen Assanimoghaddam
Der Deutschland-Tourismus steuert auf ein Rekordjahr zu: Hotels, Gasthöfe, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe zählten in den ersten fünf Monaten so viele Übernachtungen wie noch nie. Sie verbuchten von Jänner bis Mai insgesamt 175,1 Mio. Übernachtungen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und 0,4 Prozent mehr als der bisherige Rekordwert von 174,4 Millionen für diesen Zeitraum aus dem Jahr 2024.

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"Die Zahlen sind ein starkes Signal für die Attraktivität des Reiselandes Deutschland", sagte der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), Reinhard Meyer. Sie dürften aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Betriebe unter enormem Druck stünden. Steigende Kosten, Personalmangel und ein wachsender Investitionsstau belasteten die Branche erheblich. "Wer die aktuellen Rekordzahlen als Selbstläufer versteht, verkennt die Realität", sagte Meyer. Damit der Tourismus auch künftig ein Wachstumsmotor bleibe, brauche es politische Unterstützung – etwa durch mehr Investitionen in die touristische Infrastruktur, bessere Rahmenbedingungen für die Fachkräftegewinnung und eine stärkere Unterstützung der Kommunen. Letztere würden vielerorts die touristischen Angebote und Einrichtungen finanzieren.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg bis Ende Mai um 1,6 Prozent auf 146,3 Millionen. Bei den Gästen aus dem Ausland legte die Übernachtungszahl um 0,3 Prozent auf 28,7 Millionen zu. Zuletzt zeigte der Trend deutlich nach oben: In dem mit vielen Feiertagen gespickten Mai verbuchten die Beherbergungsbetriebe 49,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Das waren 3,8 Prozent mehr als im Mai 2025.

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) vertritt als Dachverband die Interessen der kommunalen und regionalen Tourismusorganisationen in Deutschland. Die Branche beschäftigt nach seinen Angaben 2,7 Millionen Menschen und kommt auf eine Bruttowertschöpfung von 144 Milliarden Euro.

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