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Die Tebulosmta GmbH übernahm damit auch rund 80 Prozent der Anteile an der Weißsee-Gletscherwelt GmbH, welche die Lifte im Skigebiet betreibt. Über den Kaufpreis herrschte Stillschweigen, auch die Transaktion ging offenbar sehr diskret über die Bühne. Laut Bericht sollen selbst zentrale Figuren der Pinzgauer Wirtschafts- und Seilbahnenwelt davon nichts gewusst haben.
Holleis gab sich gegenüber den SN wortkarg und ließ wissen, dass "noch nicht alles in trockenen Tüchern" sei. Was damit gemeint sei, klärte er nicht auf. Der Uttendorfer Bürgermeister Hannes Lerchbaumer (SPÖ) wollte sich gegenüber der Zeitung zu dem neuen Eigentümer nicht äußern. Ob die Gemeinde ihren Anteil an der Bergbahnengesellschaft mit acht Prozent auch abgeben werde, sei noch nicht besprochen worden. Er gehe aber davon aus, dass die Ausbaupläne realisiert würden und der Betrieb von Seilbahn und Hotel wie gewohnt fortgeführt werde.
Vor fast genau zwei Jahren hatte eine Pressekonferenz von Holleis für Aufsehen gesorgt, in welcher er die Schließung der Rudolfshütte für den Winterbetrieb ankündigte und auch den Betrieb der Bergbahn einstellen wollte. Er führte betriebswirtschaftliche Gründe ins Treffen und übte heftige Kritik an zu geringem Rückhalt in der Landespolitik und der Landesumweltanwaltschaft. Nur rund einen Monat dann die Kehrtwende. Nachdem Gemeinde und Tourismusverband Uttendorf sowie das Land Salzburg in Summe 350.000 Euro zuschossen, war der Betrieb im Winter weitergeführt worden. Gleichzeitig hatte man sich auf die Suche nach einem Investor begeben. Später war sogar der von Holleis oft eingeforderte Ausbau des Betriebes genehmigt worden.
