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Almabtrieb 2026: Die schönsten Termine und Tipps für den Ausflug

Aktualisiert
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Geschmückte Kuh beim Almabtrieb im Zillertal
Almabtrieb im Zillertal, Tirol©Pixabay/eisenstier

Von Mitte bis Ende September erreichen die österreichischen Almabtriebe ihren Höhepunkt: geschmückte Kuhherden, Trachtenmusik und Bauernmärkte von Tirol bis ins Salzburger Land. Ein Überblick über die wichtigsten Termine und was Besucherinnen und Besucher wissen sollten.

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Der September ist der Monat mit der höchsten Dichte an Almabtrieben in Österreich, weil in dieser Zeit die meisten Almen geräumt werden. Kehrt das Vieh nach einem unfallfreien Almsommer ins Tal zurück, wird es festlich mit buntem Kopfschmuck und Glocken geschmückt, begleitet von Sennerinnen und Sennern in Tracht sowie Musikkapellen. Vielerorts endet der Festzug direkt bei einem Bauernmarkt mit regionaler Kulinarik.

Wer dabei sein will, sollte frühzeitig planen: Beliebte Plätze entlang der Strecke sind oft schon Stunden vorher besetzt, und in vielen Orten sind Unterkünfte an den Almabtriebs-Wochenenden rasch ausgebucht. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk gehören ins Gepäck, denn das Bergwetter im Frühherbst kann rasch umschlagen. Tracht passt zum Anlass, ist aber kein Muss.

Die wichtigsten Termine von Tirol bis Vorarlberg

In Tirol fällt heuer der Großteil der Termine im Zillertal und im Alpbachtal auf die beiden Wochenenden 19. und 26. September: Reith im Alpbachtal feiert an beiden Terminen mit großem Fest und Markt, Fügen-Kaltenbach am 19. September, Gerlos, Zell am Ziller und Hintertux jeweils am 26. September. In Mayrhofen zieht sich der Bauern- und Musikherbst über mehrere Wochenenden bis 3. Oktober.

Auch rund um den Achensee wird gehörig geschellt: In Pertisau finden Abtriebe am 16., 18. und 20. September statt. Im Salzburger Land prägt der Bauernherbst gleich mehrere Wochen, mit Almabtrieben unter anderem in Rauris, Uttendorf und Saalfelden-Leogang, deren genaue Termine je nach Wetterlage kurzfristig feststehen. In der Steiermark zählt der Almabtrieb an der Walcheralm in Ramsau am Dachstein am 25. und 26. September zu den bekanntesten Terminen, in Vorarlberg, wo die Tradition als Alpabtrieb bekannt ist, treiben etwa Gallenkirch am 12. September und Gaschurn am 26. September ihr Vieh zu Tal.

Warum das Brauchtum auch der Landschaft nutzt

Der Almabtrieb ist mehr als Brauchtum: Mit rund 8.400 landwirtschaftlich bewirtschafteten Almen halten die Weidetiere über den Sommer die Landschaft offen und verhindern, dass die Almflächen verbuschen, ein Gewinn für die Kulturlandschaft und für alle, die das offene Bergpanorama schätzen. Von Mai bis September sind die Almen bewirtschaftet, danach beginnt vielerorts der Almabtrieb, gefolgt von den ersten Erntedankfesten im Oktober.

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