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Ziel sei es, das Burgenland als Ganzjahresdestination weiterzuentwickeln. In diesem Sinne habe man auch 2024 mit der größten Weihnachtskrippe auf der Seebühne Mörbisch begonnen. Die Befürchtung, dass man damit anderen Events Konkurrenz mache, habe sich nicht bewahrheitet, das Gegenteil sei der Fall, erklärte der Landeshauptmann. Das Burgenland könne jedes Jahr von steigenden Touristenzahlen berichten und: "So wird es auch dieses Jahr sein."
Tunkel stellte fest: "Schifahren können wir nicht aufbieten", aber er verwies darauf, dass laut Studien Wintermärkte bedeutende Zugpferde für den Wintertourismus sind. Neben der riesigen Krippe auf der Seebühne Mörbisch und dem Lichterpark etwa wird es diesmal auch ein 30 mal 30 Meter großes Lichterlabyrinth geben. Im Vorjahr wurden in der Seegemeinde rund 30.000 Besucher gezählt, in diesem Jahr sollen es mindestens 35.000 sein, so der Geschäftsführer.
Mit dabei unter der Dachmarke "Winterwunder" sind etwa auch die Veranstaltungen "Podo on Ice" in Podersdorf, der Eisenstädter Christkindlmarkt oder die Adventmärkte von Esterhazy. Beworben wird das "Winterwunder" auch am Adventmarkt in Schönbrunn mit einem kleineren Nachbau der Krippe aus Mörbisch. Mit dabei ist auch das "Weihnachtshaus" der Familie Gollnhuber in Bad Tatzmannsdorf.
In Schlaining sind zum ersten Mal zwei große Events geplant: "Burg Geflüster" rund um Halloween und nach drei Wochen Umbauphase startet die mittelalterliche Weihnacht, kündigte die Geschäftsführerin der Kulturbetriebe Burgenland Claudia Priber an: "Die ganze Burg wird zum Spektakel." Im Kulturzentrum Eisenstadt wiederum wird es zum ersten Mal das "Lebkuchenland" geben - unter anderem mit einem Indoor-Eislaufplatz.