Sadio Mane von

Der Mann der Stunde

"Ich bin hier um zu helfen und ich will lernen", sagt der 20-jährige Senegalese

Sadio Mane von Red Bull Salzburg © Bild: APA/Krugfoto/Krug

Salzburgs Mann der Stunde heißt Sadio Mane. Der Senegalese avancierte beim 3:2 gegen Sturm Graz vergangenes Wochenede zum Matchwinner. Gegen den SV Mattersburg will der 20-Jährige am Samstag in der 11. Runde der Fußball-Bundesliga im Pappelstadion wieder mit seinen Teamkollegen jubeln. Dabei steht Mane sinnbildlich für die neue junge Welle der Mozartstädter.

THEMEN:

"Ich fühle mich hier sehr wohl, auch wenn ich sprachlich nicht alles verstehe. Schade, dass es die Chance Champions League nicht mehr gibt, jetzt wollen wir dafür wieder die Meisterschaft und den Cup holen", sagte Mane am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz. Sich in den Vordergrund stellen ist dem laut eigener Einschätzung schüchternen Offensivspieler dabei fremd.

"Ich bin hier um zu helfen und ich will lernen. Der Trainer hat mir das Vertrauen gegeben und ich hoffe, mich deshalb weiterzuentwickeln", sagte der um kolportierte vier Millionen Euro vom FC Metz geholte Senegalese. Ein besonderes Vorbild habe er keines. "Wenn es jemanden gibt, dann vielleicht Eden Hazard." Der Belgier wechselte im Sommer um 40 Mio. Euro von Lille zu Chelsea.

Salzburg nur ein Sprungbrett
Auf dem Weg in eine große europäische Liga soll Salzburg für Mane ebenfalls Sprungbrett sein. An seiner Einstellung mangle es laut Trainer Roger Schmidt nicht. "Er ist nicht nur ein hervorragender Fußballer, sondern auch ein positiver Mensch. Er versprüht sehr viel Freude am Fußball."

Mane sei aufgrund seines Alters nicht nur entwicklungsfähig, sondern auch flexibel einsetzbar, meinte der Deutsche. Dies treffe auch auf Spieler wie Kevin Kampl oder Valon Berisha zu. "Das ist gut für uns, weil es uns nicht ausrechenbar macht", urteilte Schmidt.

Kommentare