Beim World Brand Day diskutierten Expert:innen in Wien über Markenmacht, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Europas Aufholbedarf.
Marken als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor
Anlässlich des World Brand Day 2026 luden Lansky, Ganzger, Goeth + Partner und das European Brand Institute zu einer Roof Top Reception nach Wien. Zahlreiche Vertreter:innen aus Wirtschaft, Medien und Gesellschaft diskutierten über die strategische Bedeutung von Marken in wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten.
Der World Brand Day wurde 2023 vom ISO-Komitee für Markenevaluierung ins Leben gerufen und soll das Bewusstsein für den wirtschaftlichen Wert von Marken stärken.
Europa im internationalen Markenwettbewerb
Im Zentrum des Abends stand die internationale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Marken. Gerhard Hrebicek, Präsident des European Brand Institute und Speaker der diesjährigen World Brand Day Konferenz in Hong Kong, verwies auf die zunehmende Bedeutung von Marken als strategische Vermögenswerte.
Hongkong entwickle sich laut Hrebicek zunehmend zur „World Capital of Brands“, wo Marken auf Kapitalmärkte, Investor:innen und internationale Skalierungsmöglichkeiten treffen würden. Besonders chinesische Unternehmen würden ihre Marken inzwischen gezielt auf Vertrauen, Reputation und internationale Sichtbarkeit ausrichten.
Europa verfüge zwar über starke Marken mit internationaler Strahlkraft – etwa LVMH, Gucci, Porsche, Rolex oder Red Bull –, allerdings würden Markenwerte in Europa noch zu selten konsequent kapitalisiert.
Markenführung und Markenschutz als zentrale Themen
Auch die wirtschaftliche und rechtliche Absicherung von Marken war Thema der Veranstaltung. Gerald Ganzger, Managing Partner bei LGP Lawyers, betonte die Bedeutung eines konsequenten Markenschutzes in einer globalisierten Wirtschaft.
Herbert Kovar von Deloitte Tax & Legal verwies darauf, dass professionell strukturierte Marken in disruptiven Zeiten zunehmend als Stabilitätsfaktor gelten.
Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin von Leitbetriebe Austria, hob hervor, dass starke Marken nicht nur die wirtschaftliche Position eines Unternehmens stärken, sondern auch Reputation, Unternehmenskultur und Identifikation prägen.
Networking über den Dächern Wiens
Beim anschließenden Networking trafen Vertreter:innen aus Wirtschaft, Medien und Beratung zusammen. Unter den Gästen waren unter anderem Richard Mauerlechner vom Weekend Magazin, Gian Paolo Spadola von der Wirtschaftskammer Wien, Philipp Bodzenta von The Coca-Cola Company, Christoph Schuh von APG, Gabriel Lansky, Andreas Rudas sowie Vertreter:innen von Deloitte, UNICEF, Burgenland Tourismus und der Landesholding Burgenland.







