Trotz schwierigem Marktumfeld investierte Bosch 2025 in Österreich weiter in Forschung und Zukunftstechnologien.
Bei der Jahres-Pressekonferenz der Bosch-Gruppe in Österreich zog Österreich-Repräsentant Helmut Weinwurm Bilanz über das Geschäftsjahr 2025 und gab einen Ausblick auf die aktuelle Entwicklung des Unternehmens.
Hohe Investitionen in Forschung
Einen Schwerpunkt setzte Bosch erneut auf Forschung und Entwicklung. Rund 200 Millionen Euro – laut Unternehmen etwa 18 Prozent des Umsatzes – flossen 2025 in F&E-Projekte.
Zusätzlich investierte Bosch 19 Millionen Euro in Infrastruktur und Entwicklungsstandorte. Dazu zählen unter anderem der Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur am Engineering-Center in Linz sowie Investitionen in die Methanol-Infrastruktur im Werk Hallein.
Weinwurm betonte bei der Pressekonferenz die Rolle Österreichs innerhalb des Konzerns als Entwicklungsstandort für Zukunftstechnologien.
Fokus auf Elektrolyse und Chiplets
Im Mittelpunkt standen mehrere Technologieprojekte, die derzeit in Österreich entwickelt werden. Dazu zählen Elektrolyse-Stacks zur Wasserstofferzeugung, Softwarelösungen für unterschiedliche Antriebsarten sowie sogenannte Chiplets.
Herausforderndes Marktumfeld bleibt bestehen
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bosch weiterhin ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld. Gründe dafür seien unter anderem marktbedingte Abschwächungen in einzelnen Bereichen des Mobility-Geschäfts.
Eine konkrete Umsatzprognose gab das Unternehmen nicht ab. Ziel sei es jedoch, die Marktposition weiter auszubauen.






