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Mahrer habe die Uhr bereits 2021 zurückgegeben, sagte sein Anwalt gegenüber dem "Standard" in einer früheren Stellungnahme. Der Ex-Wirtschaftskammer-Chef habe keine Gegenleistung für die laut Bericht 44.000 Schweizer Franken (47.580 Euro) teure Uhr erbracht und eine solche sei von Fritsch auch nicht verlangt worden. Die WKStA gab auf APA-Anfrage keine Auskunft darüber, ob gegen Mahrer ermittelt wird. Die Behörde verweist auf den Schutz von Persönlichkeitsrechten. Mahrers Anwalt war für die APA bisher nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
Gegen den deutschen Start-up-Investor Fritsch soll der Zeitung zufolge in Österreich und Liechtenstein wegen mehrerer Vorwürfe ermittelt werden. Im Zentrum stehe der österreichische Holzhaus-Bauer Gropyus, der von Fritsch mitgegründet worden war. Gropyus hatte demnach in internen Untersuchungen "Ungereimtheiten" entdeckt und Anzeigen erstattet. Fritsch äußere sich nicht zu laufenden Verfahren, zitierte der "Standard" seinen Anwalt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Ein Sprecher der WKStA bestätigte der APA, dass in der Gesamtcausa gegen rund 20 Beschuldigte ermittelt wird. Zur Identität der Beschuldigten gab die Behörde unter Verweis auf den Schutz von Persönlichkeitsrechten keine Auskunft. Ermittelt werde unter anderem wegen schweren Betrugs, Veruntreuung, Geldwäscherei, betrügerischer Krida, Abgabenhinterziehung sowie wegen Vorteilszuwendung bzw. Vorteilsannahme zur Beeinflussung.
