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"Österreichische Händler:innen können auch wegen territorialer Lieferbeschränkungen nicht uneingeschränkt im EU-Binnenmarkt einkaufen - die Rechnung zahlen dafür die Konsument:innen", kritisierte AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic am Donnerstag laut einer Aussendung. 83 von 97 der verglichenen Drogerieprodukte kosteten in Österreich im Schnitt mehr als in Deutschland, zwölf waren preiswerter und zwei kosten gleich viel. "Der Österreich-Aufschlag gehört endlich abgeschafft. Die EU-Kommission muss endlich in die Gänge kommen und dieser unfairen Praxis der Konzerne einen Riegel vorschieben", sagte SPÖ-Klubvize Julia Herr.
Kritik am Österreich-Aufschlag kam auch von der FPÖ. Dass ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer nun ankündige, den "Druck auf die EU" erhöhen zu wollen, sei nicht ausreichend, so FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm. Ein wesentlicher Preistreiber sei der Staat selbst, der die Bürgerinnen und Bürger mit hohen Steuern und Abgaben belaste - von der NoVA und CO2-Steuer über hohe Energieabgaben bis zu diversen Gebühren.
ILLUSTRATION - Zum Themendienst-Bericht von Sophia Reddig vom 20. Mai 2020: Schnelle Hilfe: Bei kleinen Schnittwunden am Finger reicht ein Pflaster. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
