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Wie viele Stellen in welcher Form abgebaut werden - ob über Kündigungen oder beispielsweise über nicht nachbesetzte Pensionierungen - sei noch offen, "da auch natürliche Fluktuationen, die bis 2030 stattfinden bzw. freiwillige andere Lösungen berücksichtigt werden", sagte WKÖ-Betriebsratsvorsitzender Reinhard Kopf im "Mittagsjournal". Betroffen seien fast alle Abteilungen in der WKÖ, hieß es in dem Bericht.
Für die Betroffenen wurde mit dem Betriebsrat ein Sozialplan vereinbart. Dieser sieht unter anderem neben den gesetzlichen Abfertigungen freiwillige Abfertigungszahlungen vor. Die Höhe dieser Zahlung hänge von der jeweiligen Situation jedes einzelnen Mitarbeiters ab - unter anderem davon, wie leicht dieser am Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen kann, sagte Kopf. Auch Weiterbildungen und Umschulungen sollen über den Sozialplan mitfinanziert werden können.
Bereits im Juni hatte WKÖ-Präsidentin Martha Schultz den Stellenabbau im Rahmen des geplanten Sparpakets angekündigt. Ab 2030 sollen jährlich 100 Mio. Euro eingespart werden.
