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Urlaub in Österreich heuer stärker gefragt

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Buchungen gingen nach oben
©APA, EXPA, JOHANN GRODER, Themenbild
Die Nachfrage nach Urlaub in Österreich ist heuer weiter nach oben gegangen. Die Nächtigungsbuchungen erhöhten sich im Zeitraum Jänner bis August gegenüber der Vorjahresperiode um 1,5 Prozent auf 117,9 Millionen, wie aus vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria vom Freitag hervorgeht. Besonders gut lief der Sommer mit einem Plus von bisher 2,3 Prozent. Der August war stabil.

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"Der August ist traditionell der nächtigungsstärkste Monat im österreichischen Tourismus - heuer lagen die Nächtigungen in heimischen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bei 21,33 Millionen und damit in etwa auf dem Niveau vom August des Vorjahres", berichtete die fachstatistische Generaldirektorin der Statistik Austria, Manuela Lenk. Es gab ein geringfügiges Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Es kamen aber etwas mehr Gäste - in Summe 6,2 Millionen (plus 0,6 Prozent).

Die bisherige Sommersaison ab Mai zeigte - trotz stagnierender Zahlen im August - ein kräftiges Plus von 2,3 Prozent auf 63,3 Millionen Nächtigungen. Dabei legten die Buchungen ausländischer Gäste um 3,1 Prozent auf knapp 46 Millionen zu. Die Nächtigungen von Urlauberinnen und Urlaubern aus Österreich blieben bei 17,3 Millionen stabil (plus 0,1 Prozent).

Die Gästeankünfte stiegen im bisherigen Sommerhalbjahr, das noch bis Oktober läuft, um 3,7 Prozent auf insgesamt 20,3 Millionen - mit einem massiven Anstieg um 4,2 Prozent auf 14,1 Millionen aus dem Ausland und einem immer noch deutlichen Plus von 2,6 Prozent auf 6,2 Millionen aus dem Inland.

Die internationale Nachfrage bleibe besonders stark - rund drei Viertel aller Nächtigungen seit Jahresbeginn entfielen auf Gäste aus dem Ausland, strich Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) in einer Stellungnahme hervor. Zwischen Jänner und August stiegen die Auslandsnächtigungen im Jahresabstand um 1,9 Prozent auf rund 88,8 Millionen, während die Buchungen aus dem Inland bei 29,1 Millionen stabil blieben (plus 0,4 Prozent).

Die mit Abstand meisten Buchungen stammen von Urlauberinnen und Urlaubern aus Deutschland und aus Österreich. Die wichtigsten Herkunftsmärkte im Ausland waren im bisherigen Jahresverlauf - neben Deutschland mit 43,9 Millionen Nächtigungen - die Niederlande (9,4 Millionen), Tschechien (3,6 Millionen) sowie die Schweiz und Liechtenstein (mit gemeinsam etwas über 3 Millionen).

Neben den Buchungen hat sich heuer auch die Anzahl der Ankünfte spürbar weiter erhöht. Insgesamt urlaubten heuer in den ersten acht Monaten 35,1 Millionen Gäste in Österreich - um 2,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2025.

"Tourismus ist Dienstleistungsexport vor Ort - der Gast kommt zu uns und bringt Kaufkraft in unsere Städte, Täler und Gemeinden", erklärte Zehetner. Touristischer Erfolg sei aber nicht ausschließlich an immer neuen Nächtigungsrekorden zu messen, sagte Zehetner und verwies auf die nationale Tourismusstrategie bis 2035 ("Vision T"), die stärker auf Wertschöpfung, Wertschätzung und Werterhalt setzt.

"Entscheidend ist, was am Ende bei den Betrieben, den Beschäftigten und in den Regionen ankommt - das Ziel sind nicht einfach immer mehr Gäste", betonte die ÖVP-Politikerin. "Wir wollen mehr Wertschöpfung pro Gast, stärkere Betriebe und mehr wirtschaftliche Chancen über das ganze Jahr."

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