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Fachleute hatten nur einen Anstieg auf 49,1 Zähler erwartet. "Die Wirtschaft der Euro-Zone zeigt genügend Widerstandskraft, um eine Rezession gerade noch zu vermeiden", sagte Chefökonom Chris Williamson von S&P Global Market Intelligence. Der leichte Rückgang der Geschäftstätigkeit deute darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal unverändert bleiben dürfte, so S&P Global. Die Wirtschaft im Euroraum war im ersten Quartal überraschend geschrumpft. Das BIP sank von Jänner bis März um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.
Detailergebnissen der aktuellen S& P Global-Umfrage zufolge schrumpfte der Servicesektor im Juni mit abgeschwächter Rate, während sich die Industrieproduktion weiter moderat ausweitete. Die beiden größten Volkswirtschaften der Euro-Zone meldeten erneut ein Schrumpfen. Doch während Frankreichs Wirtschaft langsamer schrumpfte als zuletzt, ging es in Deutschland so stark bergab wie zuletzt vor eineinhalb Jahren. In den übrigen Ländern der Euro-Zone gab es ein moderates Wachstum, das immerhin so stark ausfiel wie seit Jahresbeginn nicht mehr.
REMSCHEID - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/INA FASSBENDER





