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Spritpreise an Tankstellen am Montag weiter gestiegen

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++ ARCHIVBILD ++ Deutlicher Anstieg seit Beginn des Iran-Kriegs
©APA/APA/dpa/Sebastian Kahnert
Die Preise für Diesel und Benzin sind am Montag weiter gestiegen. In Wien und Bregenz kostete Diesel zu Mittag an den günstigsten Tankstellen knapp unter 1,9 Euro und Benzin rund 1,7 Euro pro Liter. Am Sonntag lag der von der E-Control ermittelte Median aller Spritpreismeldungen für den offiziellen Spritpreisrechner für Diesel bei 1,894 Euro und für Super bei 1,689. In der Woche vor Beginn des Iran-Kriegs kostete Diesel im Mittel 1,57 Euro und Benzin 1,52 Euro pro Liter.

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Einen ähnlich starken Anstieg der Spritpreise gab es zuletzt Anfang 2022 nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Damals Anfang März waren Benzin und Diesel von rund 1,5 Euro im Mittel binnen zwei Wochen um rund 50 Cent gestiegen. Benzin kostete in der Spitze rund 1,95 Euro, Diesel sogar fast 2,10 Euro.

An den Börsen haben die Rohölpreise am Montag zu einem neuen Höhenflug ausgeholt. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent stieg in der Nacht auf Montag um bis zu 29 Prozent auf fast 120 Dollar. Das Niveau konnte er nicht ganz halten, lag allerdings im Vormittagshandel mit 103,23 Dollar immer noch mehr als zehn Prozent höher als am Freitag.

Die Tankstellen in Österreich dürfen die Preise nur einmal am Tag um 12 Uhr zu Mittag erhöhen. Das Marktamt in Wien führt derzeit Schwerpunktkontrollen durch, ob sich die Betreiber an das Preisauszeichnungsgesetz halten. Bei 37 Kontrollen seien bisher 5 Verstöße festgestellt worden, sagte Marktamt-Pressesprecher Alexander Hengl im Ö1-Mittagsjournal.

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