Beim qualityaustria Forum in Salzburg diskutierten rund 800 Teilnehmende, wie Unternehmenskultur, Teamarbeit und KI Wachstum beeinflussen.
Diskussion über Wachstum und Unternehmenskultur
Im Salzburg Congress hat am 18. März das 31. qualityaustria Forum stattgefunden. Rund 800 Vertreterinnen und Vertreter aus der österreichischen Wirtschaft nahmen teil, um über Wachstum und Qualität in einem zunehmend volatilen Umfeld zu diskutieren.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Rolle von Team- und Unternehmenskultur. Einigkeit bestand unter den Vortragenden darin, dass nicht nur Fachkompetenz, sondern vor allem Zusammenarbeit und Kommunikation entscheidend für den Erfolg von Organisationen sind. Zu den Speaker:innen zählten unter anderem Patricia Neumann, CEO von Siemens Österreich, sowie Bernhard Neuhold.
Teamkultur und psychologische Sicherheit
Ein zentrales Thema war die Bedeutung von sogenannter psychologischer Sicherheit in Teams. Laut den Beiträgen ermöglicht eine offene Arbeitsumgebung, in der Fehler angesprochen werden können, langfristig bessere Ergebnisse.
Darauf verwies auch Daniela Landherr, die in ihrer Keynote die Rolle von Feedback, Lernen und konstruktivem Widerspruch hervorhob. Qualität entstehe demnach nicht nur durch Prozesse, sondern durch das Verhalten von Teams.
Managementsysteme und Transformation
Neben kulturellen Aspekten wurde auch die Rolle von Managementsystemen thematisiert. Thomas Waldner verwies auf deren Bedeutung als strukturelle Grundlage für Qualität und Wachstum.
Patricia Neumann betonte zudem die Notwendigkeit von Anpassungsfähigkeit in Zeiten technologischer Veränderungen. Automatisierung und der Einsatz von KI könnten Prozesse effizienter machen, erforderten aber gleichzeitig flexible Organisationsstrukturen.
Wachstum als langfristiger Prozess
Die Diskussionen zeigten, dass Wachstum im wirtschaftlichen Kontext nicht nur quantitativ verstanden wird. Vielmehr gehe es darum, Organisationen nachhaltig weiterzuentwickeln und ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern.







