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Pächter warnen wegen Spritpreisbremse vor Tankstellensterben

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Roth: Nicht jene bestrafen, die für Wettbewerb sorgen
©APA, HARALD SCHNEIDER, Themenbild
Der Fachverband Energiehandel in der Wirtschaftskammer (WKÖ) warnt vor den Folgen des im Rahmen der Spritpreisbremse geplanten Margeneingriffs. "Wenn mittelständische Betriebe dauerhaft gezwungen werden, Kraftstoffe mit Verlust zu verkaufen, drohen Marktbereinigungen und Betriebsaufgaben. Weniger Wettbewerb führt langfristig nicht zu niedrigeren, sondern zu höheren Preisen für die Konsumentinnen und Konsumenten", erklärte Fachverbandsobmann Jürgen Roth am Montag.

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Die Margenbegrenzung treffe nicht die großen, vertikal integrierten Konzerne, sondern vor allem unabhängige Tankstellen und mittelständische Familienbetriebe, so Roth. "Wer Wettbewerb will, darf jene nicht bestrafen, die ihn überhaupt erst ermöglichen."

Die Spritpreisbremse soll am heutigen Montag in einer Sondersitzung des Nationalrats verabschiedet werden. Für Oktober und November soll die Mineralölsteuer (MöSt) um 6,7 Cent - und bei Diesel damit auf das EU-Minimum - herabgesetzt werden. Hinzu kommt der Margeneingriff im Ausmaß von 3,5 Cent pro Liter. Insgesamt soll die Spritpreisbremse eine Entlastung von mehr als 12 Cent pro Liter bringen.

++ THEMENBILD ++ ZU APA0016 VOM 4.3.2026 - Mit dem Beginn des Iran-Kriegs sind die Preise für Rohöl auf dem Weltmarkt kräftig gestiegen. Bereits spürbar sind die Preiserhöhungen bei Benzin und Diesel an manchen Tankstellen. Im Bild: Eine Zapfsäule an einer Tankstelle, aufgenommen am Mittwoch, 04.März 2026 in Niederösterreich.

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