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Spitzenreiter in der EU ist Dänemark, wo 42 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr künstliche Intelligenz verwendeten. Auch Finnland, Belgien, Schweden, Luxemburg und die Niederlande wiesen mit je über 30 Prozent eine noch höhere KI-Nutzung als Österreich auf.
Seit 2021 hat sich die KI-Nutzung laut den Statistikern in allen EU-Mitgliedstaaten erhöht, wenn auch unterschiedlich stark. In Österreich hat sich der Anteil der heimischen Unternehmen, die KI verwenden, seitdem mehr als verdreifacht. Im EU-Schnitt hat sich die Nutzung in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt. Generell sei der steigende KI-Einsatz auch auf die stetige Weiterentwicklung der Technologien zurückzuführen.
Noch großes Potenzial für die Verwendung von KI in heimischen Unternehmen sieht Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk. Denn: "Mehr als drei Viertel der heimischen Unternehmen, die keine künstliche Intelligenz nutzen, haben solche Technologien noch gar nicht in Betracht gezogen", so Lenk. Von den weiteren Firmen, die KI zwar noch nicht nutzen, es aber in Erwägung ziehen, nennen 15 Prozent als Grund fehlende Expertise im Unternehmen, 11 Prozent Datenschutzbedenken und weitere 11 Prozent rechtliche Unklarheiten, zeigt eine Erhebung der Behörde. Nur für 5 Prozent dieser Unternehmen ist ein für sie fehlender Nutzen von KI ein Grund, sie nicht einzusetzen.
Bei den Unternehmen, die KI-Technologien verwenden, stellt die Nutzung sogenannter generativer KI die häufigste Anwendungsform dar. Texterkennung und -verarbeitung wird von fast drei Viertel dieser Unternehmen verwendet, die Hälfte setzt auf Sprachgenerierung, gefolgt von KI-Tools zur Bild-, Video-, Musik-, Ton- oder Audioerzeugung. 45 Prozent der KI-nutzenden Unternehmen setzen KI im Marketing und Verkauf ein, 38 Prozent für das Management oder die Organisation betriebswirtschaftlicher Prozesse.






