Mehr als 400 Gäste diskutierten beim Handelskolloquium in Schloss Schönbrunn über KI, geopolitische Risiken und die Zukunft des Handels.
Branchentreff im Schloss Schönbrunn
Im Schloss Schönbrunn hat am 26. März das 36. Handelskolloquium stattgefunden. Mehr als 400 Vertreterinnen und Vertreter aus Handel, Wirtschaft und Politik nahmen teil.
Im Mittelpunkt standen geopolitische Entwicklungen, steigende Energiepreise sowie technologische Veränderungen durch Künstliche Intelligenz. Veranstaltet wurde das Forum vom Handelsverband.
Kritik an Bürokratie und Lieferkettenrisiken
Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will eröffnete die Veranstaltung mit einem Verweis auf geopolitische Spannungen und deren Auswirkungen auf Lieferketten. Auch steigende regulatorische Anforderungen wurden thematisiert.
Staatssekretär Sepp Schellhorn sprach sich für eine Reduktion von Bürokratie und effizientere Strukturen im Handel aus.
KI, Innovation und neue Handelsmodelle
Mehrere Beiträge beschäftigten sich mit den Auswirkungen von KI auf den Handel. Der Zukunftsforscher Dietmar Dahmen betonte die Bedeutung von Geschwindigkeit und Investitionen in Infrastruktur und Daten.
Diskussionen drehten sich zudem um neue Entwicklungen wie „Agentic Commerce“ sowie um Risiken in globalen Lieferketten. Beiträge kamen unter anderem von Expert:innen aus Wissenschaft und Unternehmen, darunter Vertreter der FH Salzburg und der IT-Branche.
Auszeichnungen und wirtschaftspolitische Debatten
Ein Höhepunkt war die Verleihung des FMCG-Awards an die Unternehmen Manner, Stiegl und Werner & Mertz.
Im Wirtschaftstalk diskutierten Alexander Schallenberg und Spar-Manager Gerhard Drexel über globale Handelsbedingungen und Wettbewerbsfragen.
Wissenschaftspreis und Abschluss
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Wissenschaftspreis des Handelsverbands verliehen. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner war dazu vor Ort.
Den Abschluss bildete eine Benefiz-Tombola. Moderiert wurde das Handelskolloquium von Daniel Cronin.






