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Gründungspreis „Phönix“ zeichnet Start-ups und Spin-offs aus

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©Katharina Schiffl

Im Festsaal der Industriellenvereinigung wurden beim Gründungspreis „Phönix“ Projekte aus Forschung und Wirtschaft ausgezeichnet. 129 Einreichungen gingen ins Rennen.

Preise für Innovation aus Forschung und Wirtschaft

Im Festsaal der Industriellenvereinigung ist der österreichische Gründungspreis „Phönix“ verliehen worden. Der Preis würdigt Projekte, die Forschungsergebnisse in unternehmerische Anwendungen überführen. Aus insgesamt 129 Einreichungen wurden elf Finalteams mit zwölf Projekten nominiert.

Vergeben wurden Auszeichnungen in vier Kategorien:

  • „Female Entrepreneurs“,

  • „Prototyp“,

  • „Spin-off“ und

  • „Start-up“.

Seit 2012 wird der Preis im Auftrag des Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie des Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus vergeben.

Bei der Veranstaltung waren unter anderem Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner anwesend.

Auch Vertreter von Wirtschaft und Förderinstitutionen nahmen Stellung zur Bedeutung von Unternehmensgründungen aus der Forschung, darunter Christoph Neumayer, die aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister und Gerfried Brunner sowie Henrietta Egerth von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft.

Gewinner:innen in vier Kategorien

In der Kategorie Female Entrepreneurs wurden Julia Reisinger und Maria Zahlbruckner vom Unternehmen factorymaker FlexCo ausgezeichnet. Die Plattform automatisiert laut Projektbeschreibung die Planung von Industriegebäuden mithilfe von KI.

Der Preis in der Kategorie Prototyp ging an die imd Biotech GmbH für eine Plattform zur schnelleren Erkennung pathogener Bakterien.

Als Spin-off des Jahres wurde die Moldsonics GmbH prämiert, die Ultraschallsensorik zur Überwachung von Kunststoff-Produktionsprozessen entwickelt hat.

Den Preis in der Kategorie Start-up erhielt die voidsy GmbH für ein System zur photothermischen Tomographie, das Materialfehler in Bauteilen sichtbar machen soll.

Fokus auf Wissenstransfer

Der Preis soll die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen stärken. Viele der eingereichten Projekte entstanden im Umfeld von Universitäten oder Forschungsinstitutionen und greifen Themen aus Schlüsseltechnologien auf.

Organisiert wird der Gründungspreis „Phönix“ von der Austria Wirtschaftsservice GmbH in Kooperation mit der Industriellenvereinigung und der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft.

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