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FBI: Nordkorea hinter milliardenschwerem Krypto-Diebstahl

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Auszahlungen sollen ab Sonntag möglich sein
©Afp, APA, Getty Images, JUSTIN SULLIVAN
Nordkorea steckt nach FBI-Angaben hinter dem milliardenschweren Hackerangriff auf die größte Digitalwährungsbörse Binance. Die US-Bundespolizei veröffentlichte am Samstag Informationen, wonach die Attacke durch die nordkoreanischen Hacker der Gruppe TraderTraitor durchgeführt wurde. Bereits zuvor hatte die Analysefirma TRM Labs der Gruppe die Tat zugeschrieben.

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Das FBI rief Unternehmen auf, Ein- und Auszahlungen von bestimmten Adressen zu blockieren. Dadurch solle verhindert werden, dass die Gruppe die entwendeten Vermögenswerte waschen kann. Nach Angaben des FBI geht es um mehr als sechs Milliarden Dollar (gut 5,37 Mrd. Euro). Bereits zuvor hatte Binance mitgeteilt, dass alle Ein- und Auszahlungen temporär ausgesetzt wurden.

Binance teilte mit, dass inzwischen 90 Prozent der insgesamt gestohlenen Summe durch die Währungsbörse selbst gedeckt würde. Dies geschieht zum Beispiel durch Rückkäufe. "Binance wird die finanziellen Auswirkungen dieses gestohlenen Vermögens tragen, nicht unsere Nutzer", hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Ab Sonntag sollen voraussichtlich wieder Auszahlungen an die Nutzer möglich sein.

Nach Erkenntnissen von TRM bewegten die Angreifer einen Großteil des Betrages von 6,36 Milliarden Dollar binnen 20 Minuten. Es sei der Angriff auf eine Digitalwährungsbörse mit dem größten Ausmaß gewesen. Bei der bisher schwerwiegendsten Attacke waren demnach Anfang 2025 rund 1,5 Milliarden Dollar in Digitalwährungen auf der Börse Bybit erbeutet worden. Auch dieser Angriff wurde der nordkoreanischen Hackergruppe zugeschrieben.

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