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WhatsApp stärkt Konto-Schutz - 3 neue Sicherheitsfeatures

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Nutzende können jetzt mehr als einen Passkey für ein Konto hinterlegen
©APA, dpa-tmn, Franziska Gabbert
WhatsApp hat drei neue Sicherheitsfunktionen eingeführt, mit denen Nutzende sich und ihre Konten besser schützen können sollen. Zum einen lassen sich nun bei Bedarf auch mehrere Passkeys für ein Konto erstellen. Zum anderen wird die Verifizierung in zwei Schritten zum Zurücksetzen des Kontos sicherer gestaltet. Außerdem gibt es mehr Infos aufs Display, wenn unbekannte Anrufe hereinkommen - allerdings nicht auf allen Geräten. Die drei Neuerungen im Detail:

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Nutzende können jetzt mehr als einen Passkey für ein Konto hinterlegen, was Meta zufolge insbesondere dann hilfreich zum Tragen kommt, wenn sowohl iOS- als auch Android-Mobilgeräte parallel genutzt werden. Einfach in den Einstellungen auf "Konto/Passkeys" gehen und weitere Geräte hinzufügen. Bei Passkeys handelt es sich um ein Log-in-Verfahren, das ohne Passwörter auskommt und über automatisch erstellte Kryptografie-Schlüssel funktioniert, die im Hintergrund ausgetauscht werden. Es gilt als besonders sicher, weil Passkeys anders als Passwörter nicht einfach erbeutet, gestohlen, erraten oder auch vergessen werden können - und als besonders komfortabel, weil Nutzende die Anmeldung nur kurz per Fingerabdruck, Face-ID oder Bildschirmsperrcode bestätigen müssen.

Diese Sicherheitsfunktion wird gestärkt, indem Nutzende künftig statt der bisherigen sechsstelligen PIN auch ein individuelles Passwort wählen können. Die Verifizierungsoption an sich bleibt optional. Ihre Aktivierung ist aber ratsam, weil dann zum Zurücksetzen des Kontos nicht mehr allein ein per E-Mail verschickter Link genügt. Ist die Verifizierung aktiviert, fordert WhatsApp in regelmäßigen Abständen die Eingabe der PIN oder des Passworts, damit man sie nicht vergisst.

Bei eingehenden Anrufen von unbekannten Nummern, die nicht auf der eigenen Kontaktliste stehen, gibt es künftig zusätzliche Informationen - etwa, ob die Nummer aus einem anderen Land stammt oder ob man vielleicht gemeinsam mit der betreffenden Person Mitglied in Gruppen ist. Dieser Kontext soll die Entscheidung erleichtern, ob man einen Anruf annimmt oder nicht, weil vielleicht Betrüger am anderen Ende der Leitung lauern. Allerdings gibt es diese zusätzlichen Anrufinfos erst einmal nur auf Android-Mobilgeräten.

HANDOUT - WhatsApp-Nutzende können künftig statt der bisherigen sechsstelligen PIN auch ein individuelles Passwort wählen. (zu dpa: «WhatsApp stärkt Konto-Schutz - 3 neue Sicherheits-Features») Foto: Meta/dpa-tmn - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Verbesserter Konto-Schutz bei WhatsApp: Das Passkey-Verfahren gilt als besonders sicher. (zu dpa: «WhatsApp stärkt Konto-Schutz - 3 neue Sicherheits-Features») Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

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