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Warum ein vielversprechender Wasserspalter keiner ist

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Aluminiumoxid-Oberflächen sind rauer als gedacht
Von Aluminiumoxid-Oberflächen wurde eigentlich erwartet, dass sich mit ihrer Hilfe Wasser effizient in seine Bestandteile aufspalten lässt. In Experimenten erzielte man damit aber nur einen Bruchteil der angestrebten Mengen an Wasserstoff und überbleibenden OH-Gruppen. Warum dem so ist, hat sich ein Forschungsteam um Ulrike Diebold und Jan Balajka von der Technischen Universität (TU) Wien nun im Fachblatt "Nature Communications" angesehen.

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Die exakte Vermessung der Struktur, die theoretisch eigentlich eine extrem glatte Oberfläche und damit eine ideale Plattform als Katalysator für chemische Reaktionen bieten sollte, offenbarte eine erstaunlich raue Realität: "Die Oberflächen sind nicht glatt und regelmäßig, wie man das von anderen Materialien kennt, und wie man das viele Jahre lang erwartet hatte. Stattdessen stellten wir fest: Die Oberfläche ist erstaunlich unregelmäßig und rau", wird Diebold zitiert.

Und: "Diese komplizierte Geometrie, mit Unordnung auf atomarer Skala, ändert auch das chemische Verhalten der Oberfläche ganz entscheidend", so Balajka. Das Beispiel zeige, dass sich der Erfolg von vielversprechenden Ideen für technologische Lösungen letztlich oft in der Feinstruktur auf kleinster Ebene entscheidet.

(S E R V I C E - https://doi.org/10.1038/s41467-026-73690-0 )

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/TU Wien

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