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Insgesamt werden im Rahmen der im Vorjahr von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgestellten Initiative "Choose Europe", die internationale Forschende nach Europa bringen soll, 210 Mio. Euro für die neue Förderschiene zur Verfügung gestellt. Damit sollen im Zuge der ersten Ausschreibung rund 30 "Plus Grants" gefördert werden. "Die ERC-Plus-Grants sollen herausragenden Forschern in Europa und darüber hinaus die Chance geben, ihre ehrgeizigsten Ideen zu verwirklichen", erklärte ERC-Präsidentin Maria Leptin. Bewerbungsende für die neue Förderschiene ist am 2. September 2026.
Der ERC hat im Vorjahr seine Unterstützung für Forscher, die nach Europa ziehen, ausgeweitet. Bewerber für Starting-, Consolidator- und Advanced-Grants, die derzeit außerhalb Europas ansässig sind, können seitdem bis zu zwei Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln beantragen, um ihr Labor in einen EU-Mitgliedstaat oder ein mit dem ERC assoziiertes Land zu verlegen. Das Interesse daran ist groß: Bei den jüngsten ERC-Ausschreibungen wurde ein starker Anstieg der Anträge von Forschern mit Sitz in den USA verzeichnet, teilweise war die Zahl der Antragsteller aus den USA viermal so hoch wie bei früheren Ausschreibungen.
(S E R V I C E - https://erc.europa.eu/ )
++ THEMENBILD ++ Illustration zu den Themen "Finanzen/Budget/Geld/Forschung/Wissenschaft/Technologie/Medizin": Ein Mikroskop mit einen 100-Euro-Schein, aufgenommen am Dienstag, 06. August 2019.






