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"Das Außenministerium wird seine Expertise in nationaler Sicherheit und bei der Abwehr von schädlichem ausländischen Einfluss einbringen, um die Aufsichtsbemühungen des Bildungsministeriums zu stärken", sagte die Staatssekretärin für öffentliche Diplomatie, Sarah Rogers. Konkrete Beispiele für eine unzulässige Einflussnahme nannten die Vertreter nicht. Es gehe vorrangig darum, die Einhaltung der Meldepflichten durch die Universitäten zu verbessern und die Transparenz zu erhöhen.
Hintergrund ist eine Anordnung von US-Präsident Donald Trump vom April 2025. Diese zielt auf die Durchsetzung eines Gesetzes ab, das Hochschulen mit Bundesmitteln dazu verpflichtet, Schenkungen oder Verträge aus dem Ausland im Wert von mehr als 250.000 Dollar zu melden. Trump hatte wiederholt gedroht, Bundesmittel für Universitäten zu streichen. Als Gründe nannte er unter anderem pro-palästinensische Proteste, Richtlinien zu Transgender-Personen sowie Programme zur Förderung von Vielfalt und Gleichstellung. Dem Bildungsministerium zufolge meldeten US-Hochschulen im Jahr 2025 insgesamt 8.300 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 5,2 Milliarden Dollar. Die größten Geldgeber waren demnach Katar mit 1,1 Milliarden Dollar, gefolgt von Großbritannien mit 633 Millionen und China mit 528 Millionen Dollar.
ARCHIV - 16.05.2025, Hessen, Rasdorf: US-Flagge (Aufnahme mit einer Drohne) (zu dpa: «Weniger Hessen wollen in den USA studieren») Foto: Martin Schutt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++






