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Thema Vertrauen im Mittelpunkt der Dachstein Dialoge 2026

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Lisz Hirn eröffnet das internationale Festival für Toleranz
©APA, GEORG HOCHMUTH, HOCHMUTH
"Worauf kann ich vertrauen?" ist die Fragestellung, mit der sich die dritten "Dachstein Dialoge" von 18. bis 24. September in Filzmoos (Salzburg) und Ramsau (Steiermark) auseinandersetzen wollen. Eröffnet wird das internationale Festival für Toleranz heuer von der österreichischen Philosophin Lisz Hirn mit einem Plädoyer für Urteilsfähigkeit in unsicheren Zeiten. Auf dem Programm stehen Vorträge, Diskussionen, Workshops, Filmscreenings und eine historische Wanderung.

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Erwartet werden unter anderem die Journalistin Alexandra Föderl-Schmid, der Diplomat Wolfgang Petritsch, der Migrationsforscher Gerald Knaus, der Schriftsteller Christoph Ransmayr, die Aktivistin Marlene Engelhorn sowie der Schauspieler Wolfram Berger, kündigten die Veranstalter am Dienstag in einer Aussendung an. Die Veranstaltungen finden auch diesmal in Scheunen, Bauernstuben, Kirchen und an historischen Plätzen der Region statt, und die Mützenhalle Filzmoos wird wieder zum Kinosaal. Die historische Wanderung führt zu den Spuren der Bibelschmugglerrouten während des Geheimprotestantismus im 17. und 18. Jahrhundert.

"Vertrauen darf nicht leichtfertig verschenkt werden, es darf nicht gebrochen werden, denn ohne Vertrauen gibt es keine Gemeinschaft, keine Gesellschaft", betonte der künstlerische Leiter Philipp Blom. "Welche Basis braucht es dafür? Wem können wir vertrauen, welcher Person, welcher Institution? Welche Quellen sind im Zeitalter von KI zuverlässig? Und wie kann man Vertrauen fördern und stärken?"

(S E R V I C E - www.dachstein-dialoge.at )

Lisz Hirn (Philosophin und Publizistin) am Freitag, 05. April 2019, im Rahmen der Präsentation des "Ethik für ALLE"-Volksbegehrens in Wien.

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