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Technology Talks Austria 2026: Europas technologische Souveränität im Fokus

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©Katharina Schiffl

Mehr als 800 Teilnehmende aus Forschung, Wirtschaft, Industrie, Politik und Verwaltung diskutierten am 10. und 11. September im Wiener MuseumsQuartier über Europas technologische Zukunft. Im Zentrum standen Wettbewerbsfähigkeit, resiliente Infrastrukturen und die Frage, wie wissenschaftliche Exzellenz stärker in industrielle Stärke übersetzt werden kann.

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Unter dem Titel „Empowering Europe: Technological Leadership for a Resilient Future“ wurden die Technology Talks Austria 2026 erneut zum Treffpunkt der österreichischen Forschungs-, Technologie- und Innovationscommunity. In sechs Plenary Sessions, zwölf Workshops, zwei Keynotes und mehreren Special Events beschäftigten sich internationale Expertinnen und Experten mit den technologischen Herausforderungen Europas.

Technologische Souveränität als europäische Kernfrage

Ein Schwerpunkt der zweitägigen Konferenz lag auf der Frage, wie Europa seine Abhängigkeiten bei Schlüsseltechnologien reduzieren und gleichzeitig die eigene industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärken kann. Diskutiert wurden unter anderem resiliente Infrastrukturen, Innovationsökosysteme, Dual-Use-Technologien sowie geeignete politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Zu den internationalen Gästen zählten Christian Ehler und Marie-Agnes Strack-Zimmermann aus dem Europäischen Parlament, Jo De Boeck vom Forschungszentrum imec, Dominique Foray von der EPFL Lausanne, Sabine Herlitschka von Infineon Austria und der Industriellenvereinigung, Lars Reger von NXP Semiconductors sowie Natalie Guichard von der European Defence Agency.

Von künstlicher Intelligenz bis Quantentechnologie

In zwölf Workshops wurden die Debatten aus den Plenary Sessions vertieft. Das Spektrum reichte von künstlicher Intelligenz und Quantentechnologien über Start-ups und digitale Souveränität bis zu neuen Anwendungen im Gesundheitsbereich.

Ein eigener Schwerpunkt beschäftigte sich mit dem European Health Data Space und dem Konzept „Hospital@Home“. Damit rückte neben industriellen und sicherheitspolitischen Fragestellungen auch die digitale Transformation des Gesundheitswesens in den Fokus.

Forschung, Industrie und Politik an einem Tisch

Neben den Diskussionsformaten boten Exhibition Area, Side Events und Networking-Veranstaltungen Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Unternehmen, Politik und Verwaltung. Junge Forschende und Studierende waren unter anderem beim TU Austria Innovation Marathon, dem Falling Walls Lab und dem ASciNA Tech Innovation Award vertreten.

Die Technology Talks Austria knüpften unmittelbar an das FFG-Forum vom 9. September an. Das Wiener MuseumsQuartier stand damit drei Tage lang im Zeichen von Forschung, Technologie und Innovation.

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