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Bei Erwachsenen verursachen die Bakterien den Angaben zufolge am häufigsten eine Lungenentzündung. In manchen Fällen können sie jedoch auch andere Körperregionen befallen und schwere Erkrankungen auslösen. Dazu zählen unter anderem Entzündungen der Gelenke (Arthritis), der Herzinnenhaut beziehungsweise der Herzklappen (Endokarditis) sowie des Bauchfells (Peritonitis).
Besonders schwer verlaufen sogenannte invasive Pneumokokken-Erkrankungen, hieß es in der Mitteilung. Dabei überwinden die Bakterien die natürlichen Schutzbarrieren des Körpers und gelangen in normalerweise keimfreie Bereiche wie das Blut oder die Hirnhaut. Die Folge können lebensbedrohliche Erkrankungen wie eine Blutvergiftung (Sepsis), eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder eine schwere Lungenentzündung sein, bei der die Bakterien zusätzlich im Blut nachweisbar sind (Bakteriämie). In Österreich sind invasive Pneumokokken-Erkrankungen seit 2006 meldepflichtig. Ihre Anzahl steigt seit Jahren an: Zuletzt lag sie bei 944 Erkrankungen und 64 Todesfällen, teilte der Verband mit.
++ ARCHIVBILD ++ ARCHIV - 08.10.2025, Berlin: Ein Arzt impft bei der "Langen Nacht des Impfens" in der MediosApotheke Hackescher Markt einen Kunden. (zu dpa: «Grippe und Covid erhöhen Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko») Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++. (ARCHIVBILD VOM 8.10.2025)
