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Im Vorfeld der Budget-Erstellung mit für das größte Aufsehen gesorgt hatte, dass den Unis ab 2028 gröbere Einschnitte bevor stehen. Der freiheitliche Wissenschaftssprecher Martin Graf hielt Holzleitner vor, sich nicht darum zu kümmern, Verkrustungen im Hochschulwesen anzugehen und so notwendige Mittel frei zu machen. Unter anderem regte Graf an, die Verwaltung von Akademie der Bildenden Künste und Universität für angewandte Kunst zusammenzulegen.
Grünen-Klubvize Sigrid Maurer bedauerte, dass die Regierung große Geldgeschenke für die Konzerne mache, bei den Unis aber kürze: "Niemand weiß, wie die Universitäten ab 2028 finanziert werden sollen." Dies werde auch einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit nach sich ziehen. Holzleitner betonte, dass man weiterhin Milliarden in die Wissenschaft investiere. Nichtsdestotrotz habe man mit den öffentlichen Universitäten Hausübungen zu lösen.
Die weiteren Kapitel, die am Donnerstag vom Nationalrat behandelt werden, sind Bildung, Landwirtschaft und Umwelt sowie das Budget von Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ).
