Das Leopold Figl Observatorium des Instituts für Astrophysik der Universität Wien wird sich künftig der Suche nach Exoplaneten, also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, widmen. Dazu investieren das Land Niederösterreich und die Uni Wien in den nächsten fünf Jahren rund eine Million Euro in die am 882 Meter hohen Mitterschöpfl (NÖ) gelegene Sternwarte, teilte das Land mit.
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Das Observatorium wurde der Universität Wien anlässlich ihres 600-jährigen Bestehens 1965 vom Land Niederösterreich zur Verfügung gestellt. Es beherbergt Österreichs größtes Spiegelteleskop. Dieses ist in der Lage jene sehr geringen Helligkeitsveränderungen zu erfassen, die ein Exoplanet verursacht, wenn er vor seinem Stern vorbeizieht. Diese sogenannte Transitmethode ist das erfolgreichste Verfahren zum Nachweis fremder Planeten.
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