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Ebenfalls auffällig an der Lehrkräfte-Alterspyramide ist die Zunahme der Zahl der Pädagoginnen und Pädagogen ab dem Alter von 61 Jahren. Das ist laut der fachstatistischen Generaldirektorin der Statistik Austria, Manuela Lenk, auf die diversen Änderungen im Pensionssystem der vergangenen Jahre wie etwa die schrittweise Anhebung des Frauenpensionsalters zurückzuführen, hieß es bei einer Pressekonferenz.
Je nach Schulart ist die Altersverteilung der Lehrkräfte dabei unterschiedlich: An den Berufsschulen sind mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Lehrerinnen und Lehrer 50 Jahre oder älter. An den AHS, Mittelschulen und Volksschulen sind es jeweils nur rund 34 bis 35 Prozent. Besonders viele Lehrkräfte unter 30 Jahren gibt es an den Volksschulen (18 Prozent) und Mittelschulen (16 Prozent). Demgegenüber ist der Nachwuchs an den Berufsschulen (2 Prozent) und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (7 Prozent) kaum bzw. nur in geringem Ausmaß existent - wobei auch hier ein Plus an Jung-Lehrkräften zu verzeichnen war.
Schlüsse auf die Entwicklung des Lehrermangels sind allein aus diesen Zahlen aber nicht möglich, meinte Lenk. Trotz der jüngeren Altersstruktur würden nach wie vor viele Lehrerinnen und Lehrer kurz vor der Pension stehen - umgekehrt rückten aber auch viele jüngere Pädagoginnen und Pädagogen nach.






