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Wie aktuelle Marktzahlen des Marktforschungsunternehmens NIQ zur Unterhaltungselektronik-Messe IFA in Berlin belegen, bekommen Verbraucher diese Verknappung vor allem bei rechenintensiven Produktkategorien wie Smartphones, Notebooks, PCs sowie Gaming-Hardware und Spielekonsolen zu spüren. Die Hersteller passen ihre Strategie an die Engpässe an, indem sie sich vor allem auf nachfragestarke Konfigurationen wie 256 oder 512 Gigabyte konzentrieren, die Modellvielfalt ausdünnen und die Preise anziehen. Günstige Einstiegsgeräte können unter diesen Rahmenbedingungen kaum noch angeboten werden.
NIQ-Branchenexperte Alexander Dehmel gibt zwar Entwarnung vor einer flächendeckenden Krise wie noch im Jahr 2020, warnt jedoch vor spürbaren Mehrkosten für Käufer: Für Verbraucher stehe zwar kein genereller Lieferstopp bevor, doch bestimmte Konfigurationen mit hoher Rechenleistung und üppigen Speicherkapazitäten würden sich verteuern oder seien zeitweise nur mit längeren Wartezeiten verfügbar.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose
