Riesige Datenmengen werden von Erdbeobachtungssatelliten gesammelt, etwa im Rahmen des EU-Programmes Copernicus. Der österreichische Erdbeobachtungsdienstleister GeoVille möchte diese Daten gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und Eutelsat in dem Projekt "OneWeb Copernicus Data Hub" gezielt nutzen.
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Ein Jahr nach dem Projektstart bietet die Plattform jetzt drei Dienste an: "SatAlert" liefert Frühwarnungen vor Waldbränden, Überschwemmungen und Dürre durch automatisierte, satellitengestützte Überwachung. Ein Streaming-Dienst zeigt Satellitendaten aus mehreren Jahren direkt im Webbrowser, und der "Archive-Builder" speichert maßgeschneiderte Datensätze für bestimmte Regionen und Zeiträume. So soll eine wichtige Lücke zwischen den Satelliten in der Umlaufbahn und den Entscheidungsträgerinnen und -trägern am Boden geschlossen werden, heißt es in einer ESA-Aussendung.





