Motivieren Gruppenprogramme zu mehr Bewegung oder sind individuelle Interventionen förderlicher? Dieser Frage widmete sich eine Metaanalyse der Universität für Weiterbildung Krems, die jüngst im Fachblatt "Nature Human Behaviour" veröffentlicht wurde.
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Sie basierte auf 71 internationalen Studien mit insgesamt mehr als 22.000 Teilnehmenden - sowohl in Präsenz als auch online. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass erfolgreiche Bewegungsförderung nicht von einem einzigen Format abhängt, sondern vor allem davon, wie gut Angebote auf die Bedürfnisse und Lebensrealitäten der Menschen abgestimmt sind", wird Erstautorin Marlene Kritz in einer Aussendung zitiert. Einzig Programme mit gezielt geförderter sozialer Interaktion - sogenannte "true groups" (dt.: "echte Gruppen") - konnten tendenziell bessere gesundheitliche Effekte erzielen.
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