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Es ist das erste Mal überhaupt, dass in der untersuchten Altersgruppe kein Todesfall durch die Krebsart in England festgestellt wurde. Bereits in den Jahren 2015 bis 2019 ging die Zahl der Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs in der Altersgruppe laut der Studie um 80 Prozent zurück. "Dank HPV-Impfung und Gebärmutterhalsuntersuchungen ist eine Zukunft, in der nahezu niemand Gebärmutterhalskrebs bekommt, jetzt klar in Sicht", sagte Michelle Mitchell von der Organisation Cancer Research UK.
Humane Papillomviren (HPV) werden sexuell übertragen und können Gebärmutterhalskrebs sowie Krebs im Mund-Rachen-Raum, an weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen und im After verursachen. In Großbritannien wurden routinemäßige HPV-Impfungen 2008 für heranwachsende Mädchen und 2019 für Burschen eingeführt. Mädchen, die im Alter zwischen zwölf bis 13 Jahren gegen das Virus geimpft werden, haben der Studie zufolge ein Risiko von nahe Null, vor dem Alter von 30 Jahren an Gebärmutterhalskrebs zu sterben.
In Österreich ist die HPV-Impfung für alle Personen vom neunten bis zum 21. Geburtstag gratis. Junge Frauen und Männer zwischen dem 21. und 30. Geburtstag, die sich im Nachhol-Impfprogramm bis Ende 2025 die kostenlose Erstimpfung geholt haben, können die zweite Impfung nur noch in den nächsten Tagen bis zum 30. Juni gratis durchführen lassen.






