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Auch wenn man keine Fruktose-Intoleranz hat, kann man sich bei hohem Konsum Probleme einhandeln, etwa wenn man sich zu sehr auf Wellness-Drinks, Smoothies und Fruchtsäfte verlässt. Zu viel an enthaltener Fruktose gelangt nämlich aus dem Dünndarm direkt in die Leber. Die Folge kann eine Fettleber sein. Das belegen laut der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) auch aktuelle Studien.
Fruktose - der Zucker, der beispielsweise in Früchten und Honig vorkommt, aber in geringeren Mengen auch in Gemüse - gilt häufig als die gesunde Alternative zum Haushaltszucker. Alle Zuckerarten finden bei Überkonsum ihren Weg in die Leber und können damit zu einer Fettleber beitragen, doch die Fruktose steigert die Fettneubildung in besonderem Maße - um das 15-Fache gegenüber der Glukose, Fruktose ist ein sogenanntes Monosaccharid und hat einen höheren Süßwert als Haushaltszucker (Disaccharid), der aus einer Mischung zwischen Fruktose und Glukose besteht.
KÖLN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Rolf Vennenbernd
