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"Die Mittel für Horizon sollen beinahe verdoppelt werden, das ist etwas, was wir absolut begrüßen. Österreich ist hier auch aufgrund von exzellenter Wissenschaft und Forschung übererfolgreich. Wir holen mehr Gelder ab, als wir einzahlen, und von dem her ist das genau die richtige Priorität auf europäischer Ebene für die Stärkung der europäischen Souveränität", so Holzleitner. Es gehe aber nicht nur um Geld, sondern auch um Rahmenbedingungen, betonte sie.
Im nächsten EU-Mehrjahresbudget 2028 bis 2034 ist laut dem Vorschlag der EU-Kommission wieder ein eigenständiges Forschungsrahmenprogramm geplant. Demnach soll "'Horizon Europe' in enger Verbindung mit dem Europäischen Wettbewerbsfonds weiterhin Innovationen von Weltklasse finanzieren". Dafür sollen 175 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Im laufenden Rahmenprogramm (2021-2027) sind es 95,5 Mrd. Euro. Die generelle Erhöhung des EU-Budgets auf rund zwei Billionen Euro wird von vielen Staaten - darunter Österreich - kritisch gesehen.
Holzleitner erklärte, es gehe "natürlich um die Schwerpunktsetzung und Aufteilung der Mittel". Der Vorschlag der Kommission "mit dieser klaren Stärkung der Forschungskomponente" war für die Sozialdemokratin "dennoch ein richtiges und wichtiges Signal, weil man erkannt hat, dass europäische Souveränität dadurch gestärkt werden kann". Die heimischen Forschungseinrichtungen würden dabei unterstützt, die europäischen Gelder abzuholen, etwa über spezielle Programme, um bestmöglich auch europaweite Forschungsanträge vorzubereiten.
Frauen- und Wissenschaftsministerin Holzleitner (SPÖ) am Freitag, 22. Mai 2026, im Rahmen eines Hintergrundgesprächs zum Thema "Doppelbudget" in Wien.






